Meine Entscheidung, Psychologe zu werden, wurzelt in meinen Begegnungen während des Zivildienstes und dem Wunsch, ein Arbeitsfeld zu finden, in dem ich umfassend in Kontakt mit Menschen stehe.

Der freie Wille

Während meines Studiums habe ich mich auf die Humanistische Psychologie (Gestalttherapie, Gesprächspsychotherapie, Psychodrama) und Verhaltenstherapie spezialisiert. Das Menschenbild dieser Therapieschulen kommt meinen Erfahrungen am nächsten: Der Mensch hat eine Freiheit der Wahl, er ist  initiativ und aktiv und verfügt über ein großes Potential sich selbst zu begreifen. Dieses Potential kann in einem förderlichen Klima erschlossen werden und ist ein Ansatzpunkt für Veränderung.

Zuhören – einfühlen – echt sein

In meinem Hauptstudium erhielt ich Einblick in die Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers. Die Stärke dieses Ansatzes ist, den Zugang zum Gegenüber durch aktives Zuhören, einfühlendes Verstehen, emotionale Zuwendung, Echtheit und Kongruenz  zu realisieren. So gestalte ich auch die therapeutische Beziehung zu meinen Klienten.

Selbstbestimmung und Freiheit

Die Verhaltenstherapie wiederum überzeugte mich durch ihren pragmatischen Ansatz und ihr Menschenbild. Es geht davon aus, dass der Mensch nach Selbstbestimmung und Eigenverantwortung strebt und aktiv das Ziel verfolgt, seine persönliche Freiheit zu maximieren. Dies findet seinen Ausdruck auch in der Wahl einer selbstbestimmten Lebensform.

Atmosphäre

Ich möchte mit Ihnen einen Ort schaffen, an dem Sie offen und vertrauensvoll über persönliche Probleme sprechen können. Therapeutische Schweigepflicht ist die Voraussetzung hierfür. Eine Atmosphäre der Offenheit, des Vertrauens und des respektvollen Umgangs miteinander helfen diesen Prozess zu fördern und auszubauen.